Schulprogramm

     
 

 

Schulprogramm2019/20

Grundschule „Schwalbennest“ Krien

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1.            Vorwort

2.            Leitbild/Motto

3.            Leitsätze

3.1.         Erläuterung der Leitsätze

4.            Lehrer, Schüler, technisches Personal

4.1.         Lehrer

4.2.         Technisches Personal

4.3.         Schüler

4.4.         Einzugsbereiche

5.           Örtliche Gegebenheiten

5.1.         Räume

5.2.         Ausstattung der Räume

5.3.         Schulgelände

6.           Unterrichtsorganisation

6.1.        Tagesablauf

6.2.        Zensierung und Bewertung

6.3.        Fortbildungen/Zusammenarbeit mit Unterstützungssystemen

6.4.        Arbeitsgemeinschaften im Rahmen der Vollen Halbtagsschule

6.5.        Umgang mit den Vergleichsarbeiten

7.           Traditionelles

8.           Zusammenarbeit unserer Schule mit Betrieben, Vereinen und Institutionen

9.           Zusammenarbeit mit den Eltern

10.         Zusammenarbeit mit dem Schulträger

11.         Besondere Vorhaben

 

1.Vorwort

Die Grundschule Krien ist seit dem Schuljahr 2006/2007 eigenständig. Am 03.03.2007 wurde der Schule feierlich der Name „Schwalbennest“ verliehen.

Er spiegelt die Beziehung der Lehrer und Schüler zu ihrem Lern- und Arbeitsbereich wider und zeigt den Bezug zum ländlichen Raum. Gemeinsam mit Lehrern, Eltern und Schülern wurde dieser Name aus mehreren Vorschlägen ausgewählt. Ausschlaggebend für diese Entscheidung waren die vielen Schwalbennester, die es jährlich unter unserem Dach gibt. Dort werden die Kleinen aufgezogen, gefüttert und behütet. Genau das wollen wir Lehrer auch mit unseren Schülern machen. Wir begleiten sie auf einem wichtigen Lebensabschnitt, vermitteln Wissen und möchten zugleich, dass sie sich in der Schule geborgen und behütet fühlen. Sie sollen mit Hilfe unterschiedlichster Methoden das Lernen lernen, um dann gut vorbereitet an die weiterführende Schule zu wechseln.

2. Leitbild

Der Name „Schwalbennest“ soll unsere Verbundenheit zum ländlichen Raum symbolisieren. Die Kinder aus unseren Einzugsbereichen wohnen auf dem Dorf und sollen in der Schule ihre Erlebnisse und Erfahrungen einbringen. Deshalb haben wir uns für unsere Arbeit folgenden Hauptschwerpunkt gesetzt:

„Wir achten und schützen unsere Natur und Umwelt“

Im Schuljahr 2011/12 kämpften wir erstmals um den Titel „Umweltschule in Europa“ und konnten ihn seitdem erfolgreich verteidigen.

3. Leitsätze

 1.            Wir gestalten unseren Unterricht naturverbunden und lebensnah.

 2.            Wir gestalten unseren Unterricht fachlich kompetent und abwechslungsreich.

 3.            Wir gehen höflich und rücksichtsvoll miteinander um und lösen Konflikte friedlich.

 4.            Wir fördern und fordern die Lesekompetenz unserer Schüler.

 5.            Wir stellen uns den Anforderungen der Inklusion.

 6.            Wir behandeln alle Schüler gleich und fördern sie entsprechend ihres Entwicklungsstandes.

 7.            Wir pflegen die niederdeutsche Sprache.

 8.            Wir fördern Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Herkunftssprache.

 3.1.         Erläuterung der Leitsätze

 Zu 1.

Die Schüler lernen die Natur kennen.

Wir führen regelmäßig Unterrichtsgänge durch.

Wir sammeln Naturmaterialien und basteln damit.

Wir führen Experimente durch.

Wir bearbeiten selbstständig Forschungsaufträge.

Wir nutzen den Computer.

Wir arbeiten fachübergreifend an jahreszeitlichen Projekten.

Wir bauen heimische Kräuter an und verarbeiten diese.

Wir beobachten das Treiben im Insektenhotel.

Wir halten Schulgebäude und Schulhof sauber, pflegen in Gruppenarbeit die Außenanlagen.

Wir trennen verantwortungsbewusst unseren Müll.

Wir gestalten unsere Räume mit Pflanzen und pflegen sie.

Zu 2.

Wir gestalten den Unterricht lebensnah und abwechslungsreich, indem wir verschiedene Medien nutzen und vielfältige Methoden einsetzen. Um dazu immer auf dem laufenden Stand zu sein, bilden wir uns regelmäßig weiter.

Zu 3.

Sowohl im Unterricht als auch in der Freizeit legen wir großen Wert auf Höflichkeit und respektvollen Umgang miteinander.

Dazu werden in jeder Klassenstufe Belehrungen durchgeführt. Im Unterricht finden zu diesen Themen verschiedene Projekte statt, zu denen wir uns auch außerschulische Partner holen.

Wichtige Punkte des Umgangs sind in der Hausordnung verankert.

Zu 4.

Wir beteiligen uns an verschiedenen Aktionen rund um das Lesen. Die 4. Klassen nehmen am Lesewettbewerb zum Welttag des Buches teil. Im 2. Halbjahr findet in jeder Klasse ein Lesewettbewerb statt. Die besten Leser treten in den Lesewettstreit mit Kindern der Grundschule Spantekow. Wir besuchen regelmäßig die Bibliothek im Ort. An unserer Schule gibt es ein Lesezimmer, welches sowohl im Unterricht als auch in der Freizeit im Rahmen der Vollen Halbtagsschule genutzt wird. Die Schüler der 1. und 2. Klasse nehmen am Leseraben- Geschichtespiel der Stiftung Lesen teil.

Zu 5. und 6.

Durch differenziertes Arbeiten stellen wir uns auf die unterschiedlichen Leistungsniveaus der Kinder ein. Förder- und Forderunterricht ergänzen die Unterrichtsinhalte. Wir bieten additive und parallele Förderstunden an. Wir integrieren Kinder mit Entwicklungsverzögerungen in den Bereichen Verhalten und Lernen. Gemeinsame Aktivitäten im Unterricht und im Rahmen der Vollen Halbtagsschule stärken das soziale Miteinander und tragen dazu bei, dass Kinder verschiedener Nationalitäten in die Gemeinschaft eingebunden werden.

Zu 7.

An unserer Schule besteht im Rahmen der Vollen Halbtagsschule eine Arbeitsgemeinschaft „Singen und Snacken“ (Plattdeutsch). Außerdem werden regelmäßig Programmteile zu schulischen Höhepunkten auf Plattdeutsch einstudiert und aufgeführt.

Zu 8.

Eine Kollegin nahm an der Ausbildung zur DaZ – Lehrkraft teil. So gewährleisten wir, dass Kinder nichtdeutscher Herkunftssprache, die sich elementar gut verständigen können, begleitend bzw. additiv an unserer Schule gefördert werden.

4. Lehrer, Schüler, technisches Personal

4.1.        Lehrer

An unserer Schule arbeiten eine Schulleiterin, eine stellvertretende Schulleiterin und drei weitere Grundschullehrerinnen. Zur Absicherung des Religionsunterrichts kommt eine Gastlehrerin aus Spantekow.  Die Lehrer sind von 7.15 Uhr bis 13.35 Uhr in der Schule erreichbar.

4.2.        Technisches Personal

Zum technischen Personal der Schule gehören eine Sekretärin, ein Hausmeister und eine Reinigungskraft.

Das Sekretariat ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

Montag und Donnerstag von 9.00-11.45 Uhr

Dienstag und Mittwoch von 10.00-11.45 Uhr

Freitag von 09.30-11.45 Uhr.

In der restlichen Zeit ist ein Anrufbeantworter geschaltet.

4.3.        Schülerzahlen

Schuljahr 2019/20   

Klasse 1     22 Schüler

Klasse 2     19 Schüler

Klasse 3     19 Schüler

Klasse 4     16  Schüler  

4.4.        Einzugsbereiche

Unsere Schüler kommen aus folgenden Einzugsbereichen:

Krien

Medow

Postlow

Krusenfelde

Liepen

Neetzow

Stolpe

Iven

Neuendorf/B

5. Örtliche Gegebenheiten

5.1.        Räume

In diesem Schuljahr stehen uns folgende Räume stehen zur Verfügung:

4 Klassenräume

1 Werkraum

1 Musikraum

1 Computerkabinett mit Internetanschluss

Freizeitbereich mit 1 Spielzimmer, 1 Hausaufgabenzimmer, 1 Lesezimmer, 1 Bastelstube

1 Essenraum

1 Küche

1 Lehrerzimmer

1 Sekretariat

Büroraum für die Schulleitung

Für den Sportunterrich nutzen wir die moderne Turnhalle des Amtes und den Sportplatz der Gemeinde.

5.2.        Ausstattung der Räume

Jeder Klassenraum ist mit Tischen und Bänken ausgestattet, die der Größe der Schüler entsprechen. Außerdem sind Schränke vorhanden, in denen sich die Arbeitsmittel der jeweiligen Klassenstufe befinden. Offene Regale stehen für weitere Materialien zur Verfügung, z.B. für Einzel,- Partner- und Gruppenarbeiten. Leseecken sowie Ruhe- und Spielzonen werden je nach Bedarf und Möglichkeit eingerichtet.

Die Klassenräume sind mit Fernseher, DVD-Player und Videorekorder ausgerüstet.

5.3.        Das Schulgelände

Das Schulgelände bietet ausreichend Platz für alle Schüler. Die Kinder sollen sich in den Pausen erholen und sich austoben. Dabei spielen gegenseitige Rücksichtnahme und Akzeptanz eine große Rolle. Auf dem Schulhof sind Sitzgelegenheiten vorhanden.

Im Rahmen der Vollen Halbtagsschule können die Kinder den Spielplatz unter Aufsicht einer Lehrkraft nutzen.

Im vorderen Bereich des Schulgeländes befinden sich ein Insektenhotel und Hochbeete.

Ein „Grünes Klassenzimmer“ konnte im Schuljahr 2013/14 eingeweiht werden, ein Tastpfad im Schuljahr 2014/15.

6. Unterrichtsorganisation

6.1.        Tagesablauf 

 7.00 Uhr                                   Ankommen und Begrüßung 

 7.30 –  8.15 Uhr                      1. Unterrichtsstunde 

                                                     Frühstückspause im Klassenraum 

 8.35  -  9.20 Uhr                      2. Unterrichtsstunde 

                                                     Hofpause 

 9.40 – 10.25 Uhr                     3. Unterrichtsstunde 

                                                     Kleine Pause 

10.35 – 11.20 Uhr                    4. Unterrichtsstunde 

                                                     Hofpause 

11.40. – 12.25 Uhr                   5. Unterrichtsstunde 

                                                     Einnahme des Mittagessens, Hofpause

12.50 -   13.35   Uhr                 6. Unterrichtsstunde 

                                                    Unterrichtsschluss, Abfahrt der Schulbusse 

Unsere Schule öffnet um 7.00 Uhr. Bis zum Stundenbeginn können sich die Kinder vorbereiten.

Am Montag beginnt der Unterricht in der Regel mit einem Morgenkreis. Hier erhalten die Kinder die Möglichkeit, über ihre Erlebnisse vom Wochenende, aber auch über Probleme, Sorgen usw. zu berichten. Das fördert das soziale Miteinander und dient der Schulung des mündlichen Ausdrucks.

In den Unterrichtsstunden werden die Schüler entsprechend ihres Leistungsniveaus unterrichtet. Dabei legen wir besonderen Wert auf differenziertes Arbeiten. Mit Beginn der ersten Klasse lernen die Kinder geöffnete Unterrichtsformen kennen. Dabei können mehrere Fächer miteinander verbunden werden, z.B. Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Kunst. Außerdem bieten diese Unterrichtsformen die Möglichkeit, die Kinder an selbstständiges Arbeiten heranzuführen. Sie lernen es, leise an die Aufgabenlösung heranzugehen und vor allem ihre Ergebnisse selbst zu kontrollieren. Hinzu kommt, dass hier verschiedene Sozialformen Anwendung finden. Einige Übungen können in einer Gruppe oder mit einem Partner durchgeführt werden. Die Kinder lernen, wie man miteinander umgeht und müssen bestimmte Verhaltensregeln einhalten: Wir helfen uns gegenseitig! Wir bewegen uns leise im Raum! Wir reden nur im Flüsterton! usw.

Diese Unterrichtsformen ermöglichen es, dass die Kinder unterschiedlich schwierige Aufgaben zur Verfügung haben. Leistungsstarke Schüler können einen erhöhten Schwierigkeitsgrad wählen und haben auch zusätzliches Übungsmaterial zur Verfügung. Für leistungsschwächere Schüler gibt es ein individuell abgestuftes Anforderungsniveau. Außerdem kann sich der Lehrer während solcher Unterrichtsformen gezielter um diese Kinder kümmern und zusätzliche Hilfestellungen geben.

Bereits in Klasse 1 werden die Schüler an die Arbeit mit einem Computer herangeführt und wenden ihre Kenntnisse in verschiedenen Unterrichtsabschnitten an.

Die Kinder, die Unterrichtsschluss haben, werden in die Angebote der Vollen Halbtagsschule einbezogen. Dazu stehen neben den Klassen- und Fachräumen der Schulhof, der Spielplatz, das Spielzimmer und die Turnhalle zur Verfügung. Außerdem haben sie die Möglichkeit, ein Mittagessen einzunehmen. Nach der 6. Stunde werden die Schüler bis zur Abfahrt der Busse auf dem Schulhof beaufsichtigt. Einige Kinder unserer Schule nutzen die Hortbetreuung in den Kindereinrichtungen Krien und Neetzow.

Aufgrund der prognostizierten Schülerzahlen im Rahmen der Schulentwicklungsplanung für die Schuljahre 2015/16 bis 2019/20 werden wir im Einvernehmen mit dem Schulträger den Antrag auf „Kleine Grundschule auf dem Lande“ stellen.

6.2.        Zensierung und Bewertung

Die Bewertung und Zensierung erfolgt auf der Grundlage des Schulgesetzes für das Land Mecklenburg-Vorpommern. In der Jahrgangsstufe 1 werden keine Noten erteilt. Die Benotung erfolgt ab Klassenstufe 2. Die Leistungsbewertung richtet sich nach der Leistungsbewertungsverordnung-LeistBewVO M-V vom 30.April 2014.

Für jedes Fach wird auf Grundlage der Rahmenpläne ein schulinterner Lehrplan erstellt.

6.3.        Fortbildungen/ Zusammenarbeit mit Unterstützungssystemen

Die Lehrkräfte unserer Schule nehmen regelmäßig an schulinternen Fortbildungen teil (einmal pro Halbjahr). Außerdem werden fachbezogene Veranstaltungen besucht, um neue Erkenntnisse zu erwerben und Erfahrungen auszutauschen. Wir arbeiten eng mit Schulpsychologen und Diagnostikern des Schulamtes zusammen.

6.4.        Die Angebote im Rahmen der Vollen Halbtagsschule

Die Angebote werden in jedem Schuljahr je nach Möglichkeiten aktualisiert. Dabei legen wir Wert darauf, viele verschiedene Angebote zu machen. Wir bemühen uns, auch Eltern zu gewinnen, die uns dabei unterstützen.

Aus folgenden Angeboten können die Schüler im Schuljahr 2019/20 wählen:

Singen und Snacken (Plattdeutsch)

Umwelt und Kunst

Ballsport

Sport

Fußball

Basteln

Trommeln

Calliope (Minicomputer)

Brettspiele

Die Kinder können zu verschiedenen Anlässen zeigen, was sie in den Arbeitsgemeinschaften gelernt haben, z.B. am 1. Mai, beim Tag der offenen Tür oder auch bei der Einschulungsfeier. Außerdem nehmen die Sportler an außerschulischen Wettkämpfen teil und konnten auch schon Erfolge verbuchen. Die Kinder haben außerdem die Möglichkeit, ein Musikinstrument zu erlernen. Dazu steht eine Musikschule zur Verfügung.

6.5.        Umgang mit den Vergleichsarbeiten

In jedem Schuljahr werden in Klassenstufe 3 bundesweit Vergleichsarbeiten in Mathematik und Deutsch geschrieben.

Ablauf:

Schreiben der Vergleichsarbeiten

Eingabe der Ergebnisse durch die Klassenleiterin und die stellvertretende Schulleiterin

Auswertung und Maßnahmeplanung durch die Klassenleiterin

Vorstellen der Ergebnisse auf der Dienstberatung und Besprechen der geplanten Maßnahmen

Vorstellen der Ergebnisse auf der Elternversammlung und in der Schulkonferenz

Erstellen bzw. Fortführen der individuellen Förderpläne

7. Traditionelles

An unserer Schule sind bestimmte Feste und Veranstaltungen zur Tradition geworden:

Apfelfest im Herbst

Theaterbesuch mit allen Klassen zur Weihnachtszeit

Weihnachtsfeier

Weihnachtswerkstatt in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Krien

Fasching

Sportfest

Wettkampf „Grundschulpokal“

Tag der offenen Tür

Schuljahresabschluss mit Ehrung der Besten

Zusammenarbeit Klasse 1 und Kindergarten, Durchführen gemeinsamer Veranstaltungen, z.B. Besuch der Vorschulkinder in Klasse 1

Sportwettstreit der Klassen 3 und 4 aus Krien und Spantekow

1.-Hilfe-Kurs für die 4. Klasse

Lesewettstreit

Projekte zur Gewaltprävention in den Klassen 3 und 4

Teilnahme am Sportfest in Krien am 1.Mai

Schwalbenolympiade unserer Schule in Mathematik

Häschen-Olympiade (Mathe-Wettstreit für Kinder der 3. und 4. Klassen an der GS "Gebrüder Grimm" in Anklam)

Zusammenkunft der Kita-Leiterinnen aus Neetzow und Krien mit der Schulleiterin und Klassenleiterin Klasse 1 für gemeinsame Absprachen

8. Zusammenarbeit unserer Schule mit Betrieben, Vereinen und Institutionen

Mit folgenden Vereinen und Institutionen arbeiten wir zusammen bzw. wollen wir die Zusammenarbeit anstreben und ausbauen:

Freiwillige Feuerwehr

Sportverein

Volkssolidarität

Forstamt

Kirche

Kindergarten

Regionale Schule Spantekow als weiterführende Schule

Folgende Aktivitäten werden durchgeführt:

1. Freiwillige Feuerwehr Krien

Zusammenarbeit an Projekttagen und zum „Tag der offenen Tür“

Besuch der Stützpunktfeuerwehr im Rahmen des Sachunterrichts oder zu Wandertagen

2. Sportverein

Zusammenarbeit zum Sportfest am 1. Mai

gemeinsame sportliche Aktivitäten

3. Volkssolidarität

Zwischen der Volkssolidarität und der Grundschule besteht ein Kooperationsvertrag, der folgende Punkte beinhaltet:

Gestalten von Programmen durch die Grundschule für Veranstaltungen der Volkssolidarität

Hilfe durch die VS an Projekttagen und zum „Tag der offenen Tür“

gemeinsame Bastelnachmittage

Vorlesen in den Klassen

4. Forstamt

Wanderungen durch die Wälder unserer Umgebung in Absprache mit dem Forstamt, eventuell Führungen

Beteiligung an Aktionen des Forstamtes für Kinder

5. Kirche

Einbinden kirchlicher Themen in den Unterricht bzw. in Projekte (z.B.: „Weihnachten“, „Feste im Jahreskreis“)

Weihnachtswerkstatt (Projekttag)

6. Kindergarten

vorwiegend Zusammenarbeit große Gruppe der Kita mit Klasse 1

gemeinsame Absprache zwischen den Kindergärten Neetzow und Krien und der Schule zu schulorganisatorischen Dingen, Vorschule und Hortbetreuung zu Schuljahresbeginn

Planung und Durchführung gemeinsamer Aktivitäten

Besuch der zukünftigen Erstklässler in Klasse 1

Erstellen eines Kooperationsvertrages zwischen Kindertagesstätte und Schule (Vertrag mit Kindertagesstätte Neetzow wurde bereits geschlossen)

7. Weiterführende Schule Spantekow

Planung gemeinsamer Aktivitäten: Sportwettkampf zwischen den 3. und 4. Klassen aus Krien und Spantekow, Lesewettstreit der besten Leser aus beiden Schulen (immer im Wechsel mal in Krien, mal in Spantekow)

8. Musikschulen

Schüler nutzen Angebote der Musikschule Fröhlich (Melodika)

Musikschüler üben in der Schule und zeigen ihr Können bei schulischen und außerschulischen Veranstaltungen (z.B. zur Einschulungsfeier, zum Tag der offenen Tür, zum 1.Mai, zu Veranstaltungen der Volkssolidarität)

9. Zusammenarbeit mit den Eltern

Eine gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus ist eine Grundvoraussetzung für die Verwirklichung unserer Zielstellungen.

Die Eltern werden in die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Wandertagen, Festen und Feierlichkeiten eingebunden. Bei wichtigen Entscheidungen holen wir ihre Meinung und ihren Rat ein.

Auf den Elternversammlungen zu Beginn des Schuljahres werden die Eltern über wichtige Aktivitäten informiert, die im Zusammenhang mit der Umsetzung des Schulprogramms geplant sind. Wir wollen mit den Eltern gemeinsam an der Erziehung ihrer Kinder arbeiten und auch gemeinsam Probleme bewältigen. Sowohl im ersten als auch im zweiten Halbjahr werden die Eltern zu Gesprächen geladen und über die Leistungen ihres Kindes informiert. Individuelle Förderpläne werden mit den Eltern besprochen.

Die Elternvertretungen der einzelnen Klassen treffen sich regelmäßig. Die Schulkonferenz trifft sich mindestens zweimal jährlich.

10. Zusammenarbeit mit dem Schulträger

Unsere Schule ist ein fester Bestandteil der Gemeinde und repräsentiert sich zu verschiedenen Anlässen (z.B. am 1.Mai).

Regelmäßig findet eine Zusammenkunft der Schulleitung mit dem Schulträger statt, um anstehende Veranstaltungen zu planen, organisatorische Dinge zu klären usw.

11. Besondere Vorhaben

Um unserem Leitbild gerecht zu werden und unsere Leitsätze verwirklichen zu können, haben sich Schüler, Lehrer und Eltern gemeinsam an einen Tisch gesetzt. Hier wurde beraten, wie wir vorgehen können und welche Möglichkeiten wir für die Umsetzung haben.

Wir wollen die Verbundenheit unserer Schüler mit ihrer natürlichen Umwelt fördern und sie zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur bewegen. In diesem Sinne werden verschiedene Projekte verwirklicht. Diese sind Bestandteil der Unterrichtsarbeit und werden natürlich auch in die Angebote der Vollen Halbtagsschule eingebunden. Die Betreuung der Vorhaben übernehmen Lehrer, Eltern und gesellschaftliche Kräfte aus dem Ort.

Umgesetzte Projekte:

1. Auf dem Schulgelände befinden sich drei Kräuterhochbeete.

Die Schüler lernen im Rahmen des Deutsch- und Sachunterrichts Pflanzen unserer Heimat kennen und erfahren, wie diese genutzt werden können.

Außerdem legen wir sehr viel Wert darauf, dass sich unsere Schüler gesund ernähren. So können die Kräuter im Rahmen eines gesunden Frühstücks verarbeitet werden. Im Sachunterricht lernen die Schüler den Nutzen von Pflanzen und Kräutern für die Herstellung von Speisen und Getränken kennen und erproben verschiedene Rezepte.

2. Auch Tiere unserer Heimat sind laut Rahmenplan in allen Klassenstufen ein Thema. Deshalb ist auf dem Schulhof ein Insektenhotel entstanden. So haben die Kinder die Möglichkeit, die Tiere genau zu beobachten und mehr über ihre Lebensweise zu erfahren. Die Erkenntnisse werden im Deutsch- und Sachunterricht besprochen und ausgewertet.

3. Ebenfalls wurde auf dem Schulgelände ein „Grünes Klassenzimmer“ angelegt. Nun kann bei schönem Wetter der Unterricht nach draußen verlagert werden. Die Kinder können direkt vor Ort lernen und sind gleichzeitig an der frischen Luft. Dieses Vorhaben wurde unterstützt von Studenten der Fachhochschule Neubrandenburg und unserem Schulträger.

Bei der Umsetzung der Projekte haben wir Unterstützung von Eltern und Sponsoren bekommen. Im Jahr 2008 wurde uns der Titel „Schwalbenfreundliches Haus“ verliehen. Im den Schuljahren 2011/12, 2012/13 und 2013/14 erhielten wir den Titel „Umweltschule“.

Im Schuljahr 2015/2016 haben wir den Titel „Umweltschule in Europa“ erfolgreich verteidigt und einen zweiten Stern erhalten. Im Schuljahr 2017/2018 wurde uns gemeinsam mit dem Titel der dritte Stern verliehen.

4. Auf dem Schulgelände befindet sich ein Tastpfad aus unterschiedlichen Naturmaterialien. In verschiedenen Unterrichtsphasen haben die Kinder hier die Gelegenheit, ihre Sinne zu schulen.

 

C. Rost                                                                  G. Draht

Schulleiterin                                                         Vorsitzende Schulkonferenz